Ein ansprechendes Logo muss nicht nur zur Marke passen – es muss auch zeitgemäß sein. Und wer moderne Designs gestalten will, sollte sich mit aktuellen Trends auseinandersetzen. Bereit für eine große Portion Inspiration?
Ich zeige dir, was 2025 angesagt ist!
Design befindet sich im ständigen Wandel. Was gestern noch ansprechend oder innovativ war, kann heute bereits unattraktiv oder langweilig wirken. So auch im Logo-Design. Lass dich bei der Gestaltung von aktuellen Entwicklungen und Stilen inspirieren!
Was sind die aktuellen Logotrends?
Logodesign entwickelt sich ständig weiter, und 2025 setzen Marken verstärkt auf minimalistische, geometrische und typografisch geprägte Logos. Farbverläufe, 3D-Effekte und Retro-Elemente feiern ihr Comeback, während experimentelle Schriftarten und kreativer Weißraum neue gestalterische Möglichkeiten eröffnen. Moderne Logos müssen nicht nur ansprechend, sondern auch flexibel und vielseitig einsetzbar sein.
Was muss ein Logo „können“?
Ein Logo verbildlicht, wofür ein Unternehmen steht. Es transportiert schnell, unkompliziert und einprägsam die Markenbotschaft. Aber wie in jeglichen Design-Disziplinen gilt auch hier:
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Damit dein Logo-Design modern und ansprechend wirkt, solltest du dich auch an aktuellen Trends orientieren. Dabei gibt es gewisse Bestandteile eines Logos, die den Trends folgend, besonderes Augenmerk erhalten bzw. auch immer mal wieder angepasst werden.
Dazu zählen:
- Farbtrends im Webdesign
- Typographie
- Formen
- Bilder / Illustrationen
- Das könnte dich auch interessieren: Aktuelle Grafikdesign-Trends
Logodesign Trends
Entwicklungen im Design und neue Strömungen gibt es bereits seit jeher. Neu ist das Tempo mit denen Trends aufkommen, wieder verschwinden oder gar zu Gegentrends mutieren. Zudem lassen sich die Stile flexibel einsetzen, mischen und weiterentwickeln.
Hier kommen 15 prägnante Logotrends:
Inhaltsverzeichnis
Minimalismus
Dieser Design-Stil setzt auf einfache, prägnante Formen. Dafür werden simple, gut lesbare Schriften und eine klare, einfache Formsprache genutzt. Auch die Farbauswahl fällt beim Minimalismus reduziert aus.
Tipp für eine einfache Umsetzung:
Designe erst ohne Rücksicht auf Minimalismus und bring alle Informationen mit ein. Ist ein erster Entwurf des Logos gemacht, reduzierst du es auf die Essenz (quasi wie bei einem minimalistischen Redesign.)
Kreise
Runde Formen sind aufgrund ihrer Gestalt und Bedeutung sehr beliebt. Wenn du Kreise als Elemente im Logo nutzt, solltest du darauf achten, dass der Text außerhalb steht. So bist du flexibler und das Logo ist auch in kleinerer Größe gut erkennbar.
Tipp: Line Art, also der bloße Umriss der runden Form, macht die Gestaltung leicht, aber besonders.
Rechtecke
Hier gibt ein Rechteck oder Quadrat die Form des Logos vor. Oft wird mit mehreren Elementen gespielt, die sich in das Rechteck einfügen oder daran orientieren. Alternativ kannst du mehrere rechteckige Formen miteinander kombinieren bzw. das Logo daraus zusammensetzen.
Je nachdem wie du das Verhältnis wählst, kann sich das Rechteck an die Optik eines Buttons annähern. (Dieser Button-Stil ist besonders beliebt im Webdesign.)
Linien / Outline
Bei Schriften oder Formen im Outline-Stil sind nur die Umrisse zu sehen, das Innere bleibt frei. Das macht das Design interessanter, kontrastreicher und zugleich leichter.
Aber Vorsicht: Falsch kombiniert, wirken outlined Objekte verloren. Also achte darauf, dass du ihnen genügend Gewichtung verleihst. Außerdem sollte die Form oder Typo selbst simpel sein.
Negativer Weißraum
Wer sich mit den Grundlagen von Grafik-Design auseinandergesetzt hat, dem ist bewusst: Weißraum wirkt Wunder. Gemeint ist die freie Fläche zwischen den Elementen, die im Englischen auch negative space genannt wird (gibt es eine deutsche Entsprechung?). Sie lässt dem Design Platz – lässt es atmen.
… oder füllt sich selbst mit Bedeutung auf. Und zwar dann, wenn du den Weißraum so anordnest, dass sich daraus eine eigenständige Form wie z. B. ein Buchstabe oder eine Figur ergibt. Hier im Beispiel ist im „Ex“ ein weißer Pfeil zu sehen,
Typografisch
Ein weiterer Trend ist, dass die Schrift das Logo-Design entweder dominiert oder sich an andere Formen anpasst. Text und Form sind vereint und wirken im Tandem. (Anders als bei anderen Logos, in denen Text und Form als einzelne, unabhängige Elemente erkennbar sind.)
Experimentelle Typografie
Spezielle Schriftarten erhöhen die Einzigartigkeit und damit den Wiedererkennungswert des Logos. Bei der Auswahl der Schrift solltest du folgende Punkte beachten:
- Muss es eine neue Schrift sein oder reicht eine bestehende, ausgefallene Typografie?
- Wenn du eine neue Typo entwerfen lässt, dann lass dich zu den Themen Lizenz und Nutzungsrechten beraten.
- Mit welcher Komponente der Schrift willst du experimentieren? Vorsicht bei der Farbe, wenn das Logo auch ein einer einfarbigen Version vorliegen muss.
- Hier findest du Inspiration für moderne Schriften
Initialen / Lettermarks
Akronyme und Initialen sind angesagt – auch als Logotrend. Oft werden sie nur für sekundäre Logos genutzt, schließlich muss der Nutzer wissen, wofür die Buchstaben stehen. Initialen sollen persönlicher wirken und eine Verbindung schaffen. Damit es nicht zu einfach wird, nutze interessante Typografien, einfache Animationen oder ergänze simple Formen.
Verläufe
Sie feiern ein Comeback und sind aus modernen Designs gerade nicht wegzudenken: Verläufe. Bei diesem Stilmittel ist es egal, ob du monochrom arbeitest oder mehrere Farben nutzt. Hauptsache ist, dass der Farbwechsel fließend und ohne harte Übergänge verläuft. Richtig umgesetzt, erzeugen sie Tiefe und wirken dynamisch.
Doch bei Verläufen ist Vorsicht geboten: Wähle die Farbauswahl weise und achte darauf, dass dein Logo auch in kleinerem Format wirkt.
Organisiertes Chaos
Lasst uns alle Regeln brechen und ins organisierte Chaos stürzen! Bei diesem Konzept werden mehrere Stile miteinander kombiniert. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Wir mischen Asymmetrie mit mystischen Symbolen und experimentellen Schriften. Es wird innovativ und auch ein bisschen edgy. Die Kunst dabei ist, dass das Logo „lesbar“ bleibt.
Scribbles / Handgezeichnet
Wie von Hand gezeichnet kommt dieser Trend daher. Logos mit sogenannten Scribbles können je nach Ausführung bodenständig, fröhlich, kindlich, casual oder gar künstlerisch wirken. Oft werden Schriften im Handlettering-Stil oder gezeichnete Illustrationen mit analog anmutenden Texturen, Collage-Effekten oder unperfekten Linien kombiniert.
Revival / Throwback
Auch bei dem Logotrend im Retro-Look gibt es viele Möglichkeiten. Lass dich von den fröhlichen Cartoons der 20er oder 30er inspirieren. Oder folge dem eleganten Stil der Art Nouveau bzw. Déco. Auch Schriften mit Old-school-Charme sind wieder in.
Tipp: Noch spannender wird es, wenn du retro Elemente mit modernen kombinierst.
Überlappende Elemente
Bei diesem Trend stapelst du Elemente, um Tiefe zu erzeugen. Das funktioniert am besten, wenn du einfache, gewichtige Formen und simple, geometrische Schriftarten nutzt. Und wenn du es nicht übertreibst – bleibe lieber bei einer Überlappung.
Verzerrte Geometrie
Die sonst so geradlinige, kalkulierte, vorhersehbare Geometrie wird bei diesem Logodesign-Trend verdreht, verzerrt und durchbrochen. Dadurch entsteht eine Dynamik und / oder Weißraum mit Platz für Interpretationen.
3D-Effekt
Ein weiterer Trend-Comeback: der dreidimensionale Effekt.
Durch das Setzen von Schatten, Highlights und Schattierungen erzeugst du Tiefe und machst dein Design plastischer – fast greifbar.
So, Freunde der Gestaltung, das waren sie: 15 heiße Logo-Trends! Egal ob Minimalismus, Kreise, Rechtecke oder experimentelle Typografie – es gibt echt was für jeden Geschmack. Ob du auf der Suche nach dem perfekten Logo für dein Startup bist oder ein bisschen frischen Wind in dein bestehendes Logo bringen willst, diese Trends bieten dir ne Menge Inspiration, um dein Design auf die nächste Stufe zu heben.
Aber denk dran, Trends kommen und gehen. Bleib flexibel und lass dich inspirieren, vergiss jedoch dabei nicht, immer auch deinem eigenen Stil und deiner Marke treu zu bleiben. Schließlich soll dein Logo einzigartig sein und deine Markenbotschaft auf den Punkt bringen.
Und hey, wer weiß, vielleicht startest du ja sogar den nächsten großen Logotrend! Jetzt aber ab ans Zeichenbrett und happy designing! 🚀
Zusammenfassung des Artikels – wichtige Erkenntnisse zu Logotrends
Minimalismus bleibt ein Dauertrend
Schlichte, reduzierte Logos wirken zeitlos und professionell. Sie sind vielseitig einsetzbar und passen sich problemlos an unterschiedliche Medien und Formate an.
Geometrische Formen setzen Akzente
Kreise, Rechtecke und Linienstrukturen verleihen Logos eine klare Struktur. Besonders beliebt sind Outline-Stile und überlappende Elemente, die Tiefe und Dynamik erzeugen.
Typografie spielt eine entscheidende Rolle
Ob experimentelle Schriftarten, Initialen oder reine Schriftlogos – die richtige Typografie sorgt für Wiedererkennung und Charakter. Besonders individuell wird es mit handgezeichneten oder verzerrten Schriften.
Farben und Verläufe bringen Dynamik ins Design
Sanfte Farbverläufe feiern ein Comeback und schaffen moderne, lebendige Logos. Monochrome oder knallige Farben setzen gezielt Akzente und sorgen für hohe Sichtbarkeit.
Negativer Weißraum als kreatives Gestaltungsmittel
Clever genutzter Leerraum kann im Design versteckte Formen oder Symbole erzeugen. So entstehen raffinierte Logos mit einer zweiten Bedeutungsebene.
3D-Elemente und Schatteneffekte kehren zurück
Mit plastischen Effekten lassen sich Logos noch greifbarer machen. Durch gezielten Einsatz von Schattierungen und Lichtreflexen entsteht eine moderne, dreidimensionale Optik.
Retro-Look trifft auf moderne Elemente
Throwback-Designs mit Anleihen aus den 20er- bis 90er-Jahren verbinden Nostalgie mit zeitgemäßen Details. Besonders beliebt sind Vintage-Schriften und handgezeichnete Illustrationen.
Organisiertes Chaos für kreative Marken
Asymmetrische, verspielte Designs brechen mit Konventionen und ziehen Aufmerksamkeit auf sich. Besonders in künstlerischen oder innovativen Branchen kann dieser Stil punkten.
Flexibilität und Anpassbarkeit sind entscheidend
Moderne Logos sollten sich leicht skalieren und variieren lassen. Modulare Designs mit anpassbaren Elementen sorgen für vielseitige Einsatzmöglichkeiten in Print- und Digitalmedien.
Trends kommen und gehen – die Markenidentität bleibt
Ein Logo sollte zeitgemäß, aber vor allem authentisch sein. Trends sind Inspiration, doch ein starkes Logo bleibt über Jahre hinweg wiedererkennbar und einzigartig.
Häufig gestellte Fragen zu Logotrends
Warum sind Logotrends wichtig?
Logotrends helfen dabei, ein modernes und zeitgemäßes Markendesign zu schaffen. Ein veraltetes Logo kann den Eindruck vermitteln, dass eine Marke nicht mehr relevant ist.
Sollte man Trends blind folgen?
Nein, Trends dienen als Inspiration. Ein Logo sollte in erster Linie zur Marke passen und langfristig funktionieren. Trends können helfen, aber nicht jede Modeerscheinung ist für jedes Unternehmen geeignet.
Welche Logostile sind aktuell besonders gefragt?
Minimalismus, geometrische Formen, experimentelle Typografie und Farbverläufe sind aktuell sehr beliebt. Auch Retro-Designs und 3D-Effekte erleben ein Revival.
Wie wichtig ist die Typografie im Logodesign?
Extrem wichtig! Die richtige Schriftart kann die Markenidentität unterstreichen und den Wiedererkennungswert erhöhen. Viele moderne Logos setzen auf individuelle, oft handgezeichnete oder verzerrte Typografie.
Welche Farben sind im Logodesign angesagt?
Kräftige Farben, sanfte Verläufe und monochrome Designs sind derzeit besonders gefragt. Wichtig ist, dass die Farben zur Marke passen und in verschiedenen Medien gut funktionieren.
Wie kann ich sicherstellen, dass mein Logo zeitlos bleibt?
Ein zeitloses Logo setzt auf klare Formen, gut lesbare Schriftarten und eine reduzierte Farbpalette. Kombiniere aktuelle Trends mit klassischen Designelementen, um ein Logo zu schaffen, das auch in Zukunft funktioniert.
Welche Rolle spielt der negative Weißraum?
Negativer Weißraum kann genutzt werden, um versteckte Symbole oder Botschaften ins Logo zu integrieren. Dadurch wird das Design kreativer und raffinierter.
Sind 3D-Logos wieder im Trend?
Ja, 3D-Effekte und plastische Designs erleben ein Comeback. Durch Schatten und Highlights lassen sich Logos greifbarer gestalten.
Welche Fehler sollte man beim Logodesign vermeiden?
Zu viele Details, schlechte Lesbarkeit, schlechte Skalierbarkeit und ein unüberlegter Einsatz von Trends. Ein Logo sollte flexibel, klar und gut wiedererkennbar sein.
Wie oft sollte ein Logo aktualisiert werden?
Es gibt keine feste Regel, aber viele große Marken nehmen alle paar Jahre kleinere Anpassungen vor, um ihr Logo moderner wirken zu lassen. Eine komplette Neugestaltung ist nur nötig, wenn die Marke sich stark verändert hat.