In den letzten Jahren hat sich die Künstliche Intelligenz (KI) rapide weiterentwickelt, insbesondere im Bereich der Bildgenerierung. KI-Bildgeneratoren sind ein faszinierendes Beispiel für diese Entwicklung. Und sie verändern gerade grundlegend die Art und Weise, wie wir über Kreativität und Design denken und wie wir kreative Prozesse gestalten.
KI-Bildgeneratoren bieten neue Möglichkeiten für Designer und Content-Creator, indem sie die Erstellung einzigartiger, hochwertiger Bilder in Sekundenschnelle ermöglichen.
In diesem Artikel werden die beliebtesten und besten KI-Bildgeneratoren vorgestellt, so dass auch du bald mit neuen kreativen Möglichkeiten Bilder, Grafiken, Illustrationen erstellen und nutzen kannst.
Inhaltsverzeichnis
- Was ist ein KI-Bild?
- Was ist ein KI-Bildgenerator?
- KI Bilder im Einsatz
- KI Bilder erstellen – das gibt es zu beachten
- Die 4 beliebtesten KI-Bildgeneratoren
- Midjourney
- Canva AI Image Generator
- DALL-E 3 (OpenAI)
- Adobe Firefly
- Herausforderungen und Grenzen der KI-Bildgeneratoren
- Vergleich der KI-Bildgeneratoren – Den richtigen KI-Bildgenerator wählen
- Fazit KI-Bildgeneratoren
Was ist ein KI-Bild?
Ein KI-Bild ist ein visuelles Werk, das mithilfe künstlicher Intelligenz aus Textbeschreibungen oder anderen Eingaben generiert wird. Diese Bilder basieren auf bestehenden Daten und kombinieren kreative Elemente, um einzigartige, fotorealistische oder künstlerische Ergebnisse zu liefern. Sie finden Anwendung in Design, Werbung und anderen kreativen Bereichen.
Was ist ein KI-Bildgenerator?
Ein KI-Bildgenerator ist ein Tool, das mithilfe künstlicher Intelligenz aus Textbeschreibungen Bilder erstellt. Diese Technologie revolutioniert kreative Prozesse, indem sie hochwertige und einzigartige Bilder schnell und effizient generiert. Sie wird in Bereichen wie Design, Werbung, Architektur und Bildung eingesetzt, während ethische und technische Herausforderungen berücksichtigt werden müssen.
KI Bilder im Einsatz
Zugegeben: Die Bildbearbeitung mithilfe des Computers oder auch per App auf dem Smartphone ist schon lange möglich und wird von vielen Menschen genutzt, um kleine Anpassungen vorzunehmen. Meistens werden damit private Schnappschüsse bearbeitet.
Doch die künstliche Intelligenz eröffnet heute völlig neue Möglichkeiten. Schon jetzt sind diese Programme in der Lage, fotorealistische Motive eigenständig zu kreieren oder sogar Bilder zu erstellen, die Gemälden bekannter Künstler in nichts nachstehen. Die Möglichkeiten sind schier unendlich.
Programme wie Midjourney, Canva, DALL-E 3 oder Adobe Firefly kannst du nutzen, um künstlich erzeugte Bilder erstellen zu lassen. Das jeweilige Programm erstellt Bilder anhand von Stichworten, die du zuvor eingibst (sog. Prompts). Auf Basis dieser Keywords wird dann ein Bild erstellt.
Um ein KI Bild mit diesen Prompts erstellen zu können, nutzt der KI-Bildgenerator das Internet und filtert so Informationen, die zu der gestellten Anfrage passen. Zwar sind die KI Bilder einzigartig, doch basieren sie auf Bildern, die bereits im Internet existieren. Ein KI Bild wird also immer aus den gefundenen Fotos generiert, sodass ein neues Bild entsteht.
Wie und wo kann man künstlich generierte Bilder einsetzen?
Wir wissen inzwischen, dass die künstliche Intelligenz unseren Alltag auf verschiedenste Weise verändert hat – egal, ob privat oder beruflich.
Der Einsatz von KI-generierten Bildern hat gerade im Marketing, aber auch bei der Erstellung von Büchern, in der Kunst sowie Filmproduktion, großes Potential Im Grunde überall dort, wo kreative Arbeit im weitesten Sinne herrscht.
Hier sind einige Bereiche, in denen künstlich generierte Bilder und Bildgeneratoren bereits eingesetzt werden:
Grafikdesign & Werbung
- Erzeugung von Produktfotos, Hintergründen und virtuellen Models
- Gestaltung von Apps, Homepages, Flyern & Werbematerialien
- Optimierung des Werbeauftritts & Verbesserung des Nutzererlebnisses
Videospiele & virtuelle Welten
- Erstellung realistischer Spielcharaktere & detailreicher Spielumgebungen
- KI-generierte Welten mit einzigartigen Designs & immersiven Erlebnissen
Film- & Fernsehproduktionen
- Virtuelle Sets & Hintergründe für Filmszenen per Greenscreen
- Fantasievolle Kulissen ohne teure Dreharbeiten an realen Orten
Fashion- & Produktdesign
- Entwurf & Test von Mustern, Stoffen & Produktprototypen
- Digitale Anpassungen ohne aufwendige physische Produktion
Bildung & Training
- Erstellung anschaulicher Grafiken für Schulen & Universitäten
- Visuelle Unterstützung komplexer Lerninhalte
Personalisierte Kunst & Geschenke
- Erstellung individueller Designs für Tassen, Kissen, Poster & Co.
- KI-generierte Vorschauen für Online-Shops
Architektur & Raumgestaltung
- Virtuelle Visualisierung von Räumen & Gebäuden vor der Umsetzung
- Einfachere Abstimmung & Anpassung von Designentwürfen
Anwendungsbereiche im Webdesign
KI Bilder lassen sich also in vielen Bereichen einsetzen. Auch im Webdesign ergeben sich dadurch natürlich einige Einsatzmöglichkeiten. Hier sind einige davon:
Schnelle Prototypenerstellung
Wer schnell und einfach verschiedene Designvorschläge erstellen möchte, kann dafür durchaus auf die künstliche Intelligenz zurückgreifen. Mit den passenden Prompts werden visuelle Konzepte oder Mockups erstellt – und du sparst dir stundenlange Arbeit in Photoshop, Figma, Canva oder einem anderen Grafikprogramm.
Personalisierte Benutzererfahrungen
Inzwischen kann auf Websites viel personalisiert werden, was dem User das Gefühl gibt, direkt von deinen Inhalten angesprochen zu werden. Die KI kann dabei helfen, ein personalisiertes Benutzererlebnis zu kreieren, indem die Inhalte an die jeweiligen Vorlieben des Users angepasst werden.
Dies steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber wie generell bei der KI-Entwicklung ist hier in den kommenden Jahren mit einigen Funktionen und Einsatzgebieten zu rechnen.
Experimentelle Designs
Neue Designideen, Entwürfe, die „anders“ sind – KI-Designs können nicht nur nach exakter Vorgabe Ergebnisse generieren – die nicht immer exakt so aussehen, wie man sich das wünscht, sondern sie können gerade auch bewusst dazu genutzt werden, um eben Designs zu erstellen, die abweichen vom üblichen.
Gerade in der kreativen Brainstormingphase kann man KI-Designs als „kreativen Sparringpartner“ nutzen, um sich neue Anregungen zu holen.
Effizienzsteigerung
Im Webdesign gibt es viele Routineaufgaben: Anpassen von Bildgrößen, Umfärben von Graphiken … diese kleinen Prozesse beanspruchen gesammelt viel Zeit und können von der künstlichen Intelligenz übernommen werden.
Sicher, das können moderne Grafikprogramme schon lange, Stichwort Stapelverarbeitung. Aber KI-Tools können da noch eine Schippe drauflegen. Also beispielsweise Bilder oder Illustrationen im immer selber Stil generieren. Das wird eine enorme Arbeits- und Zeitersparnis sein.
Zugang zu einzigartigen Bildern
Inzwischen fällt selbst den Usern auf, wenn du Stock-Fotos auf deiner Website einsetzt. Auch eigentlich frisches Fotomaterial wie bspw. von unsplash wirkt oft gar nicht mehr so einzigartig.
Wie wäre es stattdessen mit KI-generierten Bildern? Diese kannst du individuell auf dein Projekt abstimmen und User haben die Fotos garantiert noch nicht vorher gesehen – ohne die üblichen Stock-Foto-Klischees.
Bilder im Design
Erfahre zum Einsatz von Bildern an sich:
Bilder im UI-Design: Die besten Strategien und Tipps
und wenn es keine KI-Bilder sein können oder sollen:
Kostenfreie Bilder – 60 Webseiten mit kostenfreien, lizenzfreien und hochwertigen Fotos
Wenn du KI Bilder erstellen möchtest, stehen dir unterschiedlichste Varianten offen. Mit den passenden Prompts bestimmst du, welchen Stil das gewünschte Bild haben soll. Der Kreativität sind dabei kaum keine Grenzen gesetzt.
Tatsächlich sind KI Bilder oftmals von einer beeindruckenden Detailtiefe und Komplexität gekennzeichnet. Sie sind also durchaus hochwertig. Und die KI Bild-Generatoren sind auch in der Lage, verschiedene Stile zu imitieren oder zu kombinieren.
KI Bilder erstellen – das gibt es zu beachten
KI-Bilder sind visuelle Ergebnisse, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) aus einer textlichen oder bildlichen Eingabe erzeugt werden. Hierbei analysiert eine KI-gestützte Software eine Textbeschreibung – den sogenannten Prompt – und setzt diesen in ein Bild um. Diese Technologie basiert auf maschinellem Lernen und neuronalen Netzwerken, die mit Millionen von Bild-Text-Paaren trainiert wurden.
Die zwei Hauptmethoden zur KI-Bildgenerierung sind:
Text-to-Image:
Du gibst eine detaillierte Beschreibung ein (z. B. „Ein futuristisches Cyberpunk-Stadtbild mit Neonlichtern bei Regen“), und die KI erstellt ein völlig neues Bild, das diesem Prompt entspricht.
Image-to-Image:
Hier dient ein bestehendes Bild als Ausgangspunkt. Die KI kann es stilistisch verändern, verbessern oder in ein völlig neues Bild verwandeln. So lässt sich z. B. ein Porträt in ein Gemälde im Stil von Van Gogh umwandeln.
Das Besondere an KI-generierten Bildern ist ihre Vielseitigkeit:
Von fotorealistischen Darstellungen über abstrakte Kunst bis hin zu detailreichen Illustrationen sind nahezu alle Stile möglich. Dabei entscheidet die Wahl des KI-Modells über das Endergebnis, wie du weiter unten im Vergleich der KI-Bildgeneratoren sehen wirst.
Wie funktionieren KI-Bildgeneratoren?.
KI-Bildgeneratoren nehmen eine Texteingabe und wandeln sie dann – so gut sie können – in ein passendes Bild um.
Dies eröffnet einige wilde Möglichkeiten, da Ihre Eingabeaufforderung alles sein kann, von „ein impressionistisches Ölgemälde eines Mannes, der auf einem Elch durch einen Ahornwald reitet“ bis hin zu „ein Gemälde im Stil von Vermeer von einem „großen flauschigen irischen Wolfshund, der ein Bier in einem traditionellen Pub genießt“ oder „ein Foto von einem Esel auf dem Mond“.
Die meisten KI-Bildgeneratoren arbeiten auf ziemlich ähnliche Weise:
Millionen oder Milliarden von Bild-Text-Paaren werden verwendet, um ein neuronales Netz (im Grunde ein sehr ausgefallener Computeralgorithmus, der dem menschlichen Gehirn nachempfunden ist) darauf zu trainieren, was Dinge sind. Indem es nahezu unzählige Bilder verarbeitet, lernt es, was Hunde, die Farbe Rot, Vermeers und alles andere sind. So hat sie gelernt, wie bestimmte Beschreibungen visuell umgesetzt werden. Einige Tools setzen zudem Inhaltsfilter ein, um problematische oder urheberrechtlich geschützte Inhalte zu vermeiden.
Sobald dies geschehen ist, haben Sie eine KI, die fast jede Eingabeaufforderung interpretieren kann – auch wenn es eine gewisse Kunst ist, die Dinge so einzurichten, dass sie dies genau tun kann.
Der Prozess aus einer Texteingabe ein komplexes Bild zu machen, sieht wie folgt aus:
Es beginnt mit der Verarbeitung der Eingabeaufforderung (Prompt). Die KI analysiert den Text und zerlegt ihn in einzelne Bestandteile. Sie erkennt Objekte, Stimmungen, Stile und Beziehungen zwischen den Elementen. So weiß sie beispielsweise, dass ein „Fuchs im Raumanzug“ eine humanoide Form annehmen soll und „Cyberpunk-Stadt bei Nacht“ eine Szenerie mit Neonlichtern bedeutet.
Der nächste Schritt ist das eigentliche Rendern des von der KI erzeugten Bildes. Die neueste Generation von KI-Bildgeneratoren verwendet dazu einen Prozess namens Diffusion. Zuerst wird ein Bild aus zufälligem Rauschen generiert und nach und nach so bearbeitet, dass es der Interpretation der Eingabeaufforderung entspricht. Schritt für Schritt entfernt die KI also dieses Rauschen und formt aus den erkannten Mustern ein detailliertes Bild – ähnlich wie ein Puzzle, das aus verstreuten Teilen zusammengesetzt wird.
Das Ergebnis ist einzigartiges, KI-generiertes Bild, das in Sekundenbruchteilen aus reinen Daten entsteht.
Prompts – wie du KI-Bilder erstellst
Vereinfacht ausgedrückt können KI-Bildgeneratoren visuelle Inhalte aus Textbeschreibungen generieren. Je präziser die Beschreibung ist, umso genauer wird das Bild nach den eigenen Vorstellungen erstellt.
Ohne präzise Angaben kein passendes Ergebnis.
Umso wichtiger ist es, dass du deine Befehle genau eingibst, damit das Programm deine Wünsche exakt umsetzen kann.
Klare Befehle sorgen dafür, dass die KI effektiv arbeiten kann. Du solltest deine Vorstellung also klar kommunizieren und eindeutige Informationen angeben, damit die künstliche Intelligenz ein Bild nach deinen Wünschen erstellen kann. Übrigens:
Du kannst nicht nur Details angeben zum Ort, der Person oder dem Gegenstand, der abgebildet werden soll. Du kannst auch Stil und Konzeptidee als Prompt nutzen, damit die Ästhetik später zu deinem gewünschten Gesamtbild passt.
Ein präzise formulierter Prompt hilft der KI, die Bildidee genau umzusetzen, während vage oder unstrukturierte Beschreibungen oft zu unerwarteten Ergebnissen führen. Beides kann gewünscht sein: Manchmal möchte man ein möglichst exaktes visuelles Ergebniss, der konzeptionellen Vorüberlegungen haben. Manchmal hat man nur eine vage Idee und überlässt dann sozsuagen der KI den kreativen Part.
Doch was macht einen guten Prompt aus?
Grundlagen eines starken Prompts
- Sei konkret:
Statt „ein Hund im Park“ lieber „ein golden retriever mit glänzendem Fell sitzt auf einer grünen Wiese, Sonnenuntergang im Hintergrund, im realistischen Stil“. - Nutze Stilreferenzen:
Möchtest du eine Fotografie, ein Gemälde oder ein Comic? „im Stil von Studio Ghibli“, „hyperrealistisch, 8K-Rendering“ oder „pastellfarbenes Aquarell“ machen den Unterschied. - Beschreibe Licht & Atmosphäre:
„kinematisches Licht“, „neblige Morgenszene“, „dramatische Schatten“. - Format und Perspektive:
„Weitwinkelaufnahme, Vogelperspektive“ oder „Porträtaufnahme mit unscharfem Hintergrund“.
Ein KI-Bild ist nur so gut wie der Prompt, den du eingibst.
Beispiel-Prompts für verschiedene Stile
- Fotorealistisches Porträt:
„Eine elegante Frau mit roten Haaren, Sommersprossen, sanftes Sonnenlicht, 85mm Porträtfotografie, extrem detailliert“ - Fantasy-Kunst:
„Ein Zauberer in einer mystischen Höhle, magische Lichter, dunkle Atmosphäre, digitale Malerei im Fantasy-Stil“ - Minimalistisches Design:
„Vektorillustration eines modernen Smartphones mit abstraktem Hintergrund, flache Farben“
Je genauer dein Prompt ist, desto „besser“ wird das Bild, also umso exakter passt es zu den Vorstellungen.
Probier am besten verschiedene Variationen aus und verfeinere deine Eingabe, um das passende KI-generierte Bild zu erhalten.
Rechtliche Aspekte & ethische Fragen
Die Nutzung von KI-Bildern wirft einige rechtliche und ethische Fragen auf, die nicht ignoriert werden sollten. Denn trotz der scheinbar unbegrenzten Mglichkeiten, gibt es Unsicherheiten in Bezug auf Urheberrecht, Lizenzen und Missbrauchspotenzial.
Einige KI-Bildgeneratoren nutzen Daten aus dem Internet – darunter möglicherweise urheberrechtlich geschützte Werke. Das kann zu rechtlichen Problemen führen, wenn du KI-Bilder kommerziell nutzt. Besonders bei Stable Diffusion gibt es Debatten, da es Open-Source ist und nicht alle Bildquellen transparent sind.
Wem gehört ein KI-generiertes Bild?
Das Urheberrecht ist ein großes Thema, denn die meisten aktuellen Gesetze setzen eine menschliche Schöpfung voraus. In vielen Ländern gelten KI-generierte Bilder daher nicht als urheberrechtlich geschützt. Das bedeutet, dass sie theoretisch von jedem frei genutzt werden könnten. Einige Plattformen (z. B. Midjourney) geben die Rechte an den Nutzer weiter, während andere (z. B. DALL-E 3) bestimmte Nutzungsbeschränkungen haben.
Kommerzielle Nutzung & Lizenzfragen
Nicht alle KI-Bilder dürfen automatisch kommerziell genutzt werden. Einige Tools (wie Adobe Firefly) verwenden ausschließlich lizenzierte oder selbst erstellte Daten, während andere Modelle auf riesigen Datensätzen basieren, die auch urheberrechtlich geschütztes Material enthalten könnten. Dadurch kann es zu rechtlichen Grauzonen kommen.
Ethische Herausforderungen
KI-Bilder können für Fake News, Deepfakes oder manipulierte Inhalte missbraucht werden. Das wird uns vermutlich in den kommenden Jahren auch als Gesellschaft vor enorme Herausforderungen stellen.
Deshalb integrieren viele Plattformen Inhaltsfilter oder Wasserzeichen, um problematische Bilder zu vermeiden. Trotzdem bleibt ein verantwortungsvoller Umgang entscheidend, um ethische Grenzen nicht zu überschreiten.
Fazit:
KI-Bilder bieten kreative Freiheit, doch die rechtlichen Rahmenbedingungen sind noch in der Entwicklung – Nutzer sollten sich daher stets über Lizenzrechte und ethische Richtlinien informieren.
Die 4 beliebtesten KI-Bildgeneratoren
Die Landschaft der KI-Bildgeneratoren ist vielfältig, mit einer Reihe von Tools, die sich in Qualität, Geschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Kosten unterscheiden. Jeder dieser Generatoren hat seine Stärken und Einsatzbereiche.
Die Bewertung eines KI-Bildgenerators hängt von mehreren Faktoren ab:
Die Bildqualität ist oft das Hauptkriterium, aber auch die Vielfalt der generierbaren Bilder, die Geschwindigkeit der Bildgenerierung und die Benutzerfreundlichkeit der Schnittstelle sind wichtige Überlegungen.
Kosten können ebenfalls eine Rolle spielen, besonders wenn man plant, das Tool kommerziell zu nutzen. Einige Generatoren bieten kostenlose Versionen mit eingeschränkten Funktionen oder eine gewisse Anzahl von kostenlosen Credits an, was für Einsteiger oder gelegentliche Benutzer attraktiv sein kann.
Hier findest du die bekanntesten und beliebtesten KI-Bildgeneratoren:
Midjourney
Midjourney ist ein fortschrittlicher KI-Bildgenerator, der bis vor kurzem nur über Discord zugänglich war, inzwischen aber eine Bildgenerator-Website im Alpha-Stadium hat.
Midjourney zeichnet sich durch die Erstellung hochwertiger, detailreicher Bilder aus. Dieses Tool hat sich schnell als eine der führenden Optionen für die Erzeugung von KI-Bilder etabliert.
Midjourney liefert durchweg beeindruckende Bilder mit harmonischen Farben, realistischen Texturen und kreativen Kompositionen. Besonders Menschen und reale Objekte wirken lebendiger als bei anderen KI-Generatoren – selbst Hände sind inzwischen besser umgesetzt.
Eingesetztes KI-Modell:
Midjourney nutzt eigene KI-Modelle, darunter Midjourney und Niji, die für ihre Fähigkeit bekannt sind, auf Textprompts basierende Bilder mit beeindruckender Genauigkeit und Detailtiefe zu generieren.
Vorteile:
Erzeugt Bilder von hoher Qualität und Detailreichtum, bietet eine aktive Community für Austausch und Inspiration, unterstützt fortschrittliche Anpassungsoptionen wie Outpainting und Image-to-Image. Generell hat man eine große Bandbreite an Einstellungsmöglichkeiten.
Nachteile:
Keine kostenlose Version verfügbar, Benutzerführung über Discord kann für einige Nutzer herausfordernd sein, was aber mit der neuen Website auch der Vergangenheit angehört. Die vielen verschiedenen Hebel und Parameter für die erweiterte Bilderzeugung erfordern ein gewisse Einarbeitungszeit.
Und alle generierten Bilder sind öffentlich einsehbar, was für Geschäftsanwendungen problematisch sein könnte.
Midjourney-Besonderheiten:
Künstlerische & stilisierte Bilder:
MidJourney erzeugt oft Bilder mit einer einzigartigen, malerischen Qualität, die sich für Kunstprojekte, Buchcover oder Konzeptdesigns eignet.
Hohe Anpassungsfähigkeit:
Nutzer können gezielt Stile steuern, Iterationen verfeinern und durch verschiedene Parameter einzigartige Kreationen erschaffen.
Schnelle Prototypenerstellung:
Ideal für visuelles Brainstorming und konzeptionelle Skizzen.
Kreative Community:
MidJourney wird über Discord betrieben, wo Nutzer Bilder teilen und sich gegenseitig inspirieren können.
Mögliche Herausforderungen:
Steile Lernkurve:
Die Bedienung über Discord ist nicht für jeden intuitiv und erfordert eine gewisse Einarbeitung.
Unvorhersehbare Stilentscheidungen:
MidJourney neigt dazu, Bilder mit einer bestimmten Ästhetik zu generieren, was nicht immer den Erwartungen entspricht.
Langsame Verarbeitung bei hoher Auslastung:
Während Stoßzeiten kann die Bildgenerierung langsamer sein oder Warteschlangen entstehen.
Bezahlschranke:
Auch wenn der Basisplan relativ günstig ist, ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich, um MidJourney nutzen zu können.
Für wen ist Midjourney geeignet?
Midjourney ist ein vielseitiges Tool, das sich für eine breite Zielgruppe eignet. Designer und Künstler können es nutzen, um neue Inspirationen zu finden oder erste visuelle Ideen zu erstellen. Statt stundenlang Layouts zu entwerfen, lassen sich Ideen blitzschnell visualisieren und weiterentwickeln.
Auch Webdesigner profitieren von der KI-gestützten Bildgenerierung. Sie können individuelle Grafiken, Illustrationen oder Hintergrundbilder für Websites erstellen. Dadurch lassen sich visuelle Elemente gezielt erstellen, ohne auf Standard-Stockbilder zurückzugreifen.
Marketer und Content Creator können Werbebilder, Social-Media-Visuals und Thumbnails in Sekundenschnelle generieren lassen – perfekt für Kampagnen, die regelmäßig frischen Content benötigen. Und jedes Bild ist einzigartig und hebt sich von der Konkurrenz ab.
Autoren und Filmemacher können Buchcover, Storyboard-Entwürfe oder stimmungsvolle Szenenbilder mit wenigen Eingaben erzeugen. So entstehen visuelle Konzepte, die helfen, Geschichten noch greifbarer zu machen.
Kurz gesagt: Midjourney ist für jeden spannend, der mit Bildern arbeitet oder einfach seine kreative Ader entdecken möchte. Egal ob Profi oder Einsteiger.
Besonderheiten
Es werden vier Bilder werden zu jedem Prompt automatisch erstellt. Diese lassen sich dann mit vielen Einstellungsmöglichkeiten weiter verfeinern. Zudem bietet es eine beeindruckende Vielfalt an Stil- und Anpassungsoptionen. Es lassen sich Prompts und Bilder anderer User durchsuchen.
Einsatzgebiete
Midjourney eignet sich besonders für Künstler, Designer und Kreative, die hochwertige Bilder für Projekte, Präsentationen oder soziale Medien erstellen möchten. Es wird auch von Unternehmen genutzt, um einzigartige visuelle Inhalte zu generieren.
Preisstruktur
Midjourney bietet verschiedene Abonnementstufen an, beginnend bei 10 € / Monat für den Basic Plan. Höhere Pläne bieten zusätzliche GPU-Zeit für die Bildgenerierung, wobei jährliche Zahlungen einen Rabatt von 20% gewähren.
Canva AI Image Generator
Canva, bekannt für seine benutzerfreundliche Design-Software, hat mit Canva Create einen KI-Bildgenerator eingeführt, der auf dem Stable Diffusion Modell basiert. Dieses Tool erleichtert die Erstellung einer Vielzahl von Bildern direkt in Canva.
Eingesetztes KI-Modell:
Canva verwendet das Stable Diffusion KI-Modell, um aus Textbeschreibungen visuelle Inhalte zu erstellen. Die Qualität und Vielfalt der generierten Bilder sind beeindruckend, wenn auch mit gelegentlichen Einschränkungen bei der Genauigkeit.
Vorteile:
Einfache und intuitive Bedienung, Integration in das umfassende Design-Toolset von Canva, erschwingliche Preisgestaltung.
Nachteile:
Die Bildqualität kann variieren, begrenzte Auswahl an Stilen im Vergleich zu spezialisierten KI-Bildgeneratoren, gelegentliche Herausforderungen bei der realistischen Darstellung komplexer Objekte.
Besonderheiten:
Eine Besonderheit von Canva ist die Integration des KI-Bildgenerators in eine umfangreiche Plattform für Grafikdesign, die Benutzern ermöglicht, Bilder nahtlos in ihre Projekte einzubinden.
Es ist besonders nützlich für Social-Media-Posts, Präsentationen & Marketinggrafiken.
Für Einsteiger und schnelle Designlösungen ist der Canva AI Image Generator eine praktische Ergänzung, auch wenn er nicht die künstlerische Präzision von Midjourney oder die Flexibilität von Stable Diffusion erreicht.
Einsatzgebiete:
Anders als komplexe KI-Generatoren wie Midjourney oder Stable Diffusion richtet sich Canva AI an Content Creator, Social-Media-Manager, Marketing-Teams und kleine Unternehmen, die schnell und unkompliziert visuelle Inhalte für Marketing, Werbung und soziale Medien erstellen möchten.
Preisstruktur:
Canva bietet eine kostenlose Version mit einer begrenzten Anzahl an Bildgenerationen und einen Pro Plan ab 0,01 € pro Bild, der erweiterte Funktionen und eine größere Anzahl an Bildern umfasst.
DALL-E 3 (OpenAI)
DALL-E 3, entwickelt von OpenAI, ist die neueste Version der bahnbrechenden KI, die fähig ist, aus Textbeschreibungen detaillierte und realistische Bilder zu generieren. Es baut auf den Erfolgen von DALL-E 2 auf und bietet verbesserte Bildqualität und Integrationsmöglichkeiten.
DALL·E 3 setzt neue Maßstäbe in Sachen Präzision und Detailtreue. Besonders beeindruckend ist, dass es Texte in Bildern korrekt darstellen kann – eine Fähigkeit, mit der viele andere KI-Modelle noch kämpfen.
Eingesetztes KI-Modell:
DALL-E 3 verwendet fortschrittliche KI-Algorithmen von OpenAI, um eine noch präzisere und vielfältigere Umsetzung von Textprompts in Bilder zu ermöglichen.
Vorteile:
Verbesserte Bildqualität und Detailtreue, effektive Textintegration in Bilder, breite Anwendungsmöglichkeiten durch Integration in Bing Chat.
Nachteile:
Begrenzte Bearbeitungsmöglichkeiten im Vergleich zu DALL-E 2, variierende Ergebnisse abhängig von der Spezifität des Prompts, derzeit nur über ChatGPT Plus zugänglich. Es gibt kein zentrales Bild-Archiv und nur begrenzte Anpassungs- und Bildbearbeitungsoptionen.
Am besten geeignet für:
Hohe Vielseitigkeit:
DALL-E kann verschiedene Stile und Konzepte kombinieren, wodurch es ideal für eine Vielzahl kreativer Anwendungen ist – von Werbung über Illustrationen bis hin zu Bildungsinhalten.
Effiziente Bilderstellung:
Besonders geeignet für schnelle Ideenfindung, Storyboarding oder kreative Brainstorming-Prozesse. Durch einfache Textbeschreibungen entstehen hochwertige Bilder in Sekundenschnelle.
Benutzerfreundlichkeit:
Auch ohne technisches Vorwissen lassen sich mit DALL-E beeindruckende Bilder erstellen, da die Benutzeroberfläche intuitiv gestaltet ist.
Erweiterte Bearbeitungsmöglichkeiten:
Funktionen wie Outpainting (Erweiterung über den ursprünglichen Bildrahmen hinaus) und Inpainting (gezieltes Bearbeiten von Bildausschnitten) bieten zusätzliche kreative Freiheit.
Mögliche Herausforderungen:
Präzision der Prompts:
Um ein wirklich passendes Bild zu erhalten, müssen Prompts oft sehr detailliert sein. Es kann mehrere Versuche erfordern, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.
Eingeschränkter Zugriff:
DALL-E ist nur mit einem ChatGPT Pro-Abonnement nutzbar, was eine Einstiegshürde für Gelegenheitsnutzer darstellt.
Strenge Inhaltsfilter:
Manchmal blockiert DALL-E harmlose Anfragen, wenn die KI fälschlicherweise glaubt, dass sie gegen die Richtlinien verstoßen. Dies kann die kreative Freiheit einschränken.
Komplexe Konzepte können scheitern:
Besonders abstrakte oder stilübergreifende Ideen können von der KI nicht immer genau erfasst werden, sodass Iterationen nötig sind.
Besonderheiten:
Die Nutzung von DALL·E 3 ist dank der Integration in ChatGPT Plus und den Bing Image Creator besonders einfach. Es versteht selbst komplexe Prompts besser als seine Vorgänger und erzeugt realistische, kreative Bilder mit hoher Konsistenz und Detailgenauigkeit.
Einsatzgebiete:
DALL-E 3 eignet sich für kreative Profis, Marken und allgemeine Nutzer, die klare und realistische KI-Bilder ohne komplizierte Einstellungen erstellen möchten – und durch die kostenlose Nutzung über Bing besonders einsteigerfreundlich.
Preisstruktur:
Zugänglich über das ChatGPT Plus-Abonnement für etwas über 20 € / Monat, das neben anderen Vorteilen auch die Möglichkeit bietet, KI-Bilder zu generieren.
Alternativ ist es kostenfrei nutzbar über den Image Creator von Microsoft Designer.
Adobe Firefly
Adobe Firefly, kürzlich aus der Beta-Phase entlassen, ist Adobes Antwort auf die wachsende Nachfrage nach KI-gestützten Bildgeneratoren. Es ist direkt in die Creative Cloud integriert und bietet eine Reihe von AI-gestützten Designwerkzeugen.
Während andere KI-Generatoren eigenständige Tools sind, glänzt Firefly vor allem durch seine nahtlose Integration in Photoshop.
Als reiner Text-to-Image-Generator liefert Firefly gemischte Ergebnisse – mal auf Midjourney-Niveau, mal weniger überzeugend. Doch seine KI-gestützten Bildbearbeitungsfunktionen überzeugen:
- Generative Fill – Wähle einen Bildbereich aus, gib eine Beschreibung ein, und Photoshop ersetzt ihn nahtlos.
- Generative Expand – Erweitere Bilder am Rand, wobei Firefly automatisch die passende Perspektive und Tiefenschärfe berücksichtigt.
Diese Funktionen machen Firefly zum ersten wirklich professionellen KI-Bildgenerator, der sich in bestehende Workflows einfügt. Besonders für Photoshop-Nutzer ist es ein Gamechanger.
Eingesetztes KI-Modell:
Firefly verwendet ein von Adobe entwickeltes KI-Modell, das auf Adobe Stock und öffentlich lizenzierten Inhalten trainiert wurde, um ethische und qualitativ hochwertige Bilder zu erstellen.
Vorteile:
Trainiert auf lizenzierten Inhalten, bietet fortgeschrittene Bildbearbeitungsfunktionen, unterstützt über 100 Sprachen.
Nachteile:
Benötigt eine Adobe Creative Cloud-Abonnement, noch in der Beta-Version mit Einschränkungen bei der kommerziellen Nutzung.
Am besten geeignet für:
Text-in-Bild-Generierung:
Firefly eignet sich besonders gut für Designs, die Textelemente beinhalten – z. B. für Werbegrafiken oder individuelle Sticker-Designs.
Nahtlose Integration in die Adobe Creative Cloud:
Besonders für Designer, die bereits mit Photoshop & Co. arbeiten, bietet Firefly eine starke Ergänzung.
Nutzerfreundliche Bedienung:
Adobe-typisch ist Firefly professionell, aber dennoch einfach zu erlernen.
Erweiterte Bildbearbeitung:
Firefly kann Bilder nach der Generierung detailliert bearbeiten – beispielsweise durch automatische Schattenanpassungen oder perspektivische Änderungen.
Mögliche Herausforderungen:
Nicht perfekt bei komplexen Szenen:
Firefly kann Schwierigkeiten haben, sehr detaillierte oder vielschichtige Bildkompositionen korrekt umzusetzen.
Abhängigkeit von der Adobe Creative Cloud:
Nutzer, die nicht ohnehin mit Adobe-Produkten arbeiten, könnten die enge Verknüpfung als Nachteil empfinden.
Weniger kreative Kontrolle als bei MidJourney:
Firefly bietet zwar viele Bearbeitungsmöglichkeiten, ist aber nicht so flexibel in der reinen Bildgenerierung wie einige andere KI-Tools.
Besonderheiten:
Die Integration in die Creative Cloud ermöglicht eine nahtlose Nutzung von Firefly innerhalb von Photoshop, Illustrator und anderen Adobe-Tools, was es besonders für professionelle Designer und Künstler attraktiv macht.
Einsatzgebiete:
Adobe Firefly richtet sich an professionelle Designer, Fotografen und Kreative, die hochwertige Bilder für Werbung, Medien und Kunstprojekte erstellen möchten.
Preisstruktur:
Firefly ist für Adobe Creative Cloud-Abonnenten verfügbar, mit einem kostenlosen Plan, der einen Einstiegspunkt mit generativen Credits bietet, und einem Premium-Plan für 25,99 € / Monat, der Teil des Creative Cloud Plans ist.
Herausforderungen und Grenzen der KI-Bildgeneratoren
Trotz ihrer beeindruckenden Fähigkeiten stoßen KI-Bildgeneratoren auch auf Herausforderungen und Grenzen.
Eine der größten Herausforderungen ist die Frage der Urheberschaft und des geistigen Eigentums, da unklar ist, wem die Rechte an KI-generierten Bildern gehören – dem Schöpfer der Eingabeaufforderung, dem Entwickler des Algorithmus oder jemand anderem. Zudem besteht die Gefahr, dass diese Technologie zur Erstellung von betrügerischen oder irreführenden Inhalten verwendet wird, was ethische und rechtliche Bedenken aufwirft.
Ein weiteres Problem ist, dass KI-Bildgeneratoren manchmal ungenaue oder unerwünschte Ergebnisse liefern, besonders wenn die Eingabeaufforderungen mehrdeutig sind oder die KI mit dem angeforderten Thema nicht ausreichend trainiert wurde.
Außerdem gibt es Bedenken hinsichtlich der kulturellen Sensibilität und der Möglichkeit der Verstärkung von Vorurteilen, da die von der KI generierten Bilder auf den Daten basieren, mit denen sie trainiert wurde, die möglicherweise nicht die Vielfalt der menschlichen Erfahrung widerspiegeln.
Und jeder KI-Bildgenerator hat technische Grenzen. Zum Beispiel können manchmal Artefakte, zusätzliche Finger oder Ähnliches in den Bildern enthalten sein. Dazu wird es bei allen Bildgeneratoren einige Zeit benötigen, um die Prompts und den Bild-Output zu verstehen, bzw. zu optimieren.
Und auch daran denken:
Die Erstellung beispielsweise eines Header-Bildes für einen Blogbeitrag kann viel mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Suche nach einem Header-Bild für den Artikel über eine der üblichen Stockfoto-Websites. Sicher, ist es dann ganz so individuell sein, aber die abgebildete Person hat wahrscheinlich zehn Finger 😉
Die einzigen wirklichen Grenzen sind deine Vorstellungskraft, die Fähigkeit des KI-Bildgenerators, deine Eingabeaufforderung zu verstehen, und alle Inhaltsfilter, die eingerichtet wurden, um Plagiate, Urheberrechtsverletzungen und schlechte Schauspieler zu verhindern, die das Internet mit KI-generierter Gewalt oder anderen NSFW-Inhalten überfluten.
Vergleich der KI-Bildgeneratoren – Den richtigen KI-Bildgenerator wählen
Die Auswahl an KI-Bildgeneratoren wächst rasant – doch nicht jedes Tool passt zu jedem Einsatzzweck. Während einige Programme auf fotorealistische Darstellungen spezialisiert sind, glänzen andere mit künstlerischen Stilen oder einfacher Bedienbarkeit. Welche KI für dich die beste ist, hängt von den konkreten (Projekt-/Bild-)Zielen ab.
Hier als tabellarische Übersicht der oben vorgestellten beliebtesten und bekanntesten KI-Bildgeneratoren Midjourney, Canva AI, DALL-E 3 und Adobe Firefly:
KI-Bildgenerator | Bildqualität | KI-Modell | Preis (Monat) | Gratis Testversion? | Besonderheiten |
---|---|---|---|---|---|
Midjourney | Sehr hoch | Eigenes Modell (Midjourney, Niji) | Ab 10 $ | Nein | Extrem detailreiche und künstlerische Bilder, hohe Anpassungsmöglichkeiten, aber erfordert Discord |
Canva AI | Mittel bis hoch | Stable Diffusion | Ab 9,17 €/Monat (im Canva Pro-Abo) | Ja | Einfache Bedienung, gut für Social Media & Marketing, aber weniger Kontrolle über Bilddetails |
DALL-E 3 | Hoch | DALL-E 3 (OpenAI) | 20 $ (ChatGPT Plus) | Ja (über Bing Image Creator) | Sehr präzise Text-zu-Bild-Umsetzung, besonders gut für fotorealistische Bilder & Texteinbindung |
Adobe Firefly | Hoch | Firefly Image Model (Adobe) | Ab 5,49 €/Monat | Ja (25 Credits/Monat) | Perfekt in Photoshop integriert, ermöglicht KI-gestützte Bildbearbeitung & Generative Fill |
Wenn man es denn kurz zusammenfassen wollte:
- DALL-E 3: Besonders gut für fotorealistische Bilder und Texteinbindung. Ideal für Werbe- und Marketingzwecke.
- Midjourney: Perfekt für künstlerische und stilisierte Bilder, aber weniger fotorealistisch.
- Canva AI: Einfach zu bedienen, aber eingeschränkte Stilanpassung.
- Adobe Firefly: Starke Photoshop-Integration, aber noch nicht so vielseitig wie Midjourney oder DALL-E.
Oder anders formuliert:
Fotorealismus & realistische Szenen → DALL-E 3 & Midjourney
Diese Generatoren erstellen detailreiche Bilder, die fast wie echte Fotos aussehen. Besonders nützlich für Werbekampagnen oder Mockups.
Illustrationen & digitale Kunst → Midjourney & Adobe Firefly
Ideal für Künstler, die mit verschiedenen Stilen experimentieren wollen – von Comics über Aquarell bis hin zu hyperrealistischen Gemälden.
Einfache Bedienung für Social Media & Marketing → Canva Create
Wenn du schnell und ohne technisches Wissen ansprechende Grafiken erstellen möchtest, ist Canva mit seinem integrierten KI-Bildgenerator eine gute Wahl.
Maximale Kontrolle & Open-Source → Stable Diffusion
Wer die volle Freiheit möchte, kann Stable Diffusion auf dem eigenen PC nutzen – erfordert aber technisches Know-how und leistungsstarke Hardware.
Neben der Bildqualität solltest du auch auf Kosten & Lizenzierung achten:
Einige Tools sind kostenlos nutzbar, während andere ein Abo-Modell oder Credit-System haben. Wäge ab, was für dein Projekt am besten geeignet ist – dann steht deinen kreativen KI-Bildern nichts mehr im Weg!
Fazit KI-Bildgeneratoren
KI-Bildgeneratoren befinden sich eigentlich immer noch am Anfang ihrer Entwicklung, haben jedoch bereits eine große Auswirkung auf die kreative Landschaft. Sie prägen den Beginn einer neuen Ära der digitalen Kreativität, mit dem Potenzial, die Art und Weise, wie wir Bilder erstellen und konsumieren, grundlegend zu verändern.
Während sie die Grenzen dessen, was möglich ist, erweitern und neue Wege für künstlerische und kommerzielle Projekte eröffnen, ist es wichtig, die ethischen, rechtlichen und technischen Herausforderungen zu adressieren, die mit ihrer Verwendung einhergehen.
Erfahre mehr zu KI im Designprozess:
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Die Zukunftsaussichten von KI-Bildgeneratoren sind vielversprechend, mit Erwartungen an verbesserte Genauigkeit, Kreativität und Anwendungsmöglichkeiten. Fortschritte in der KI-Forschung könnten zu Tools führen, die noch realistischere und vielseitigere Bilder erzeugen.
Zusammenfassung des Artikels – wichtige Erkenntnisse zu KI-Bildgeneratoren
KI-Bildgeneratoren eröffnen neue kreative Möglichkeiten
Erstellen von beeindruckenden, einzigartigen Bildern in Sekunden – von fotorealistisch bis künstlerisch, für vielfältige Einsatzbereiche.
Prompts sind der Schlüssel zu hochwertigen Ergebnissen
Je präziser und detaillierter die Eingaben, desto genauer und passender wird das generierte Bild.
Effizienzsteigerung und Zeitersparnis im Designprozess
KI optimiert Routineaufgaben und ermöglicht Designern, sich auf kreative und strategische Arbeiten zu konzentrieren.
Individuelle und einzigartige Bildwelten
KI-generierte Bilder bieten maßgeschneiderte Lösungen, die perfekt auf spezifische Projekte abgestimmt sind.
Breites Einsatzspektrum in verschiedenen Branchen
Vielseitig einsetzbar in Werbung, Webdesign, Architektur, Bildung und weiteren kreativen Bereichen.
Kulturelle und ethische Herausforderungen beachten
Urheberrechte und kulturelle Sensibilität sollten bei der Nutzung von KI-Bildgeneratoren stets berücksichtigt werden.
KI-Bildgeneratoren als Ergänzung, nicht als Ersatz
KI-Tools unterstützen den kreativen Prozess, ersetzen aber nicht menschliche Kreativität und Kontrolle.
Technische Limitierungen berücksichtigen
Artefakte und ungenaue Ergebnisse erfordern Übung und Optimierung für die besten Resultate.